Pflegereform: Die eigentlichen Fragen werden immer noch nicht gestellt

Eine #Pflegereform jetzt ist wichtig. Der Entwurf wirft aber weitere grundsätzliche Fragen auf. Wie kann gesellschaftliche Teilhabe ernsthaft gesichert werden bei nicht teilhabefähigen Wohngebieten und Dörfern? Sollen die Sozialkosten noch immer so stark an den Arbeitskosten hängen? Was macht das mit der boomenden Schwarzarbeit? Ist die jetzige und neue Betragsvemessungsgrenze nicht ein weiteres schweres Gewicht auf der stark belasteten Mittelschicht und müsste erst bei höherem Einkommen greifen und dann der Beitragssatz höher sein? Leisten Kinderlose insgesamt weniger für die Gesellschaft und die Finanzierung des Sozialwesens und können stets mehr belastet werden? Wie werden künftig Neubauten und Sanierungen von Pflegeheimen wieder besser möglich? Kann Pflegegeld nicht dort gekürzt werden, wo keine Einnahmeeinbußen durch Pflege bestehen und die Motivation sowieso da ist? Kann es nicht mehr sozial gestaffelte Zuzahlungen in der amb. Pflege geben oder muss alles vom Beitragszahler kommen? Soll der Volkssport des Verschiebens von Vermögen vor Pflegebedürftigkeit weitergehen und der Beitragszahler herhalten? Fragen über Fragen…

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